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ⓘ Klaus Hose



Klaus Hose
                                     

ⓘ Klaus Hose

Klaus Hose war ein deutscher Karambolagespieler in den klassischen Disziplinen Freie Partie und Cadre. Nach seiner aktiven Laufbahn war er Bundestrainer und erhielt 1980 das Silberne Lorbeerblatt.

                                     

1. Karriere

Schon Anfang der 1950er-Jahre fing Hose in der großväterlichen "Gaststätte Otto Hose" mit dem Billardspiel an, trainiert wurde er von seinem Vater Helmut Hose. Die Gaststätte war seit 1950 Vereinsheim des DBC Bochum, dem Verein, dem er sein Leben lang treu sein würde. 1960 war er, zusammen mit Karl-Heinz Sonneborn, Paul Kimmeskamp, Wolfgang Fischer und Wolfgang Kuhnke, Mitglied der 1. Mannschaft, sie wurden Meister der 2. Landesliga in Westfalen. In der Saison 1962/63 wurde er Deutscher Jugendmeister am "kleinen Brett".

Seine sportliche Karriere begann Hose in den 1960er-Jahren, unter erschwerten Bedingungen, Matchbillards waren zu dieser Zeit noch relativ selten und so nahm er oft lange Anfahrten in Kauf um trainieren zu können. Seinen ersten Deutschen Meistertitel gewann er dann in der Saison 1966/67 in der Freien Partie. Aber Hose hatte sowohl im eigenen Land, mit Dieter Müller als auch international gegen starke Spieler zu kämpfen Francis Connesson FRA, Raymond Ceulemans BEL, Jean Marty FRA, Ludo Dielis BEL, Franz Stenzel AUT, Hans Vultink NLD oder Christ van der Smissen NLD). Aufgrund seiner physischen Größe wurde er von allen nur "der Lange" genannt. Insgesamt gewann Hose 22 deutsche Einzeltitel und vier Europameisterschaften.

Gemeinsam mit dem Sportjournalisten und Kommentator Rolf Kalb, der vor seiner "Snookerkarriere" regelmäßig im öffentlich rechtlichen Fernsehen von den damals noch ausgestrahlten Karambolageturnieren berichtete, veröffentlichte er ein Fachbuch über das Karambolagespiel.

Er verstarb 1996 nach schwerer Krankheit mit nur 55 Jahren. Mehr als 20 Jahre lang war er seit Mitte der 1970er Bundestrainer des Deutscher Billard-Bund DBB gewesen, der sich auch im Besonderen um die Nachwuchsförderung kümmerte. Einige Weltklassespieler wie Martin Horn und Fabian Blondeel haben ihm wesentliche Leistungssteigerungen zu verdanken.

                                     

2. Veröffentlichungen

  • Rolf Kalb, Klaus Hose: Billard: in zehn Schritten zum Erfolg. mit praktischem Trainingsbegleiter. 1. Auflage. Sportinform, München 1994, ISBN 978-3-8254-0462-8 132 S.
                                     

3. Erfolge

International

  • Freie-Partie-Europameisterschaft: 1970 1972, 1975
  • Cadre-47/1-Europameisterschaft: 1979
  • Cadre-71/2-Europameisterschaft: 1978
  • Cadre-47/2-Europameisterschaft: 1980, 1982 1976 2 ×, 1980, 1983 1975, 1978
  • Fünfkampf-Europameisterschaften für Nationalmannschaften: 1985 1971, 1975, 1979, 1981, 1992 1983

National

  • Deutsche Einband-Meisterschaften: 1978 1982
  • Deutsche Fünfkampf-Meisterschaften: 1975 1979
  • Deutsche Cadre-47/2-Meisterschaft: 1974, 1975, 1976, 1980, 1981, 1982, 1984 1973 1968, 1970, 1971, 1985
  • Deutsche Cadre-71/2-Meisterschaft: 1974 1971, 1975, 1976, 1978, 1979, 1980, 1981, 1984, 1985 1982
  • Deutsche Freie-Partie-Meisterschaft: 1967.1968, 1970, 1975, 1976, 1978, 1984 1972, 1982, 1985
  • Deutsche Cadre-47/1-Meisterschaft: 1976, 1979, 1984, 1985 1977, 1978, 1981, 1982 1974, 1980

Quellen:



                                     

4. Rekorde

  • Generaldurchschnitt GD: 375.00 1974
  • Rekorde Freie Partie
  • Höchstserie HS: 1.705 1974
  • Einzeldurchschnitt ED: 500.00 1968, 1970, 1972, 1974, 1975
  • GD: 33.33 1979
  • Rekorde Cadre 47/1
  • ED: 150.00 1979, 1981
  • HS: 226 1977
  • ED: 400.00 1978
  • GD: 171.42 1978
  • Rekorde Cadre 47/2
  • HS: 400 1980
  • GD: 62.32 1978
  • HS: 345 1984
  • Rekorde Cadre 71/2
  • ED: 300.00 1975

Quellen:

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