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ⓘ Sihlcity-Kirche



Sihlcity-Kirche
                                     

ⓘ Sihlcity-Kirche

Die Sihlcity-Kirche war vom 22. März 2007 bis zum 30. April 2019 eine ökumenische und interreligiös offene Kapelle in Zürich Wiedikon. Sie hatte ihren Standort im 2007 eröffneten Einkaufs-, Wohn- und Freizeitzentrum Sihlcity. Trägerschaft war der Verband der stadtzüricherischen evangelisch-reformierten Kirchgemeinden, der Verband der römisch-katholischen Kirchgemeinden der Stadt Zürich und die christkatholische Kirchgemeinde Zürich. Das seelsorgerische Angebot durfte unabhängig vom Glauben genutzt werden.

                                     

1. Einrichtung und Angebot

Die beiden Hauptangebote der ökumenischen Sihlcity-Kirche waren die Kapelle und die Möglichkeit zum Seelsorgegespräch.

Die Kapelle diente als Raum der Stille zum Kraftschöpfen für die Bewältigung des Alltages. Hier konnte zu Andacht, Gebet und Meditation gefunden werden. Eine Kerzenbank erwartete die Besucher. Ein Anliegenbuch zum Hineinschreiben sowie Bibeln und Heilige Schriften anderer Religionen lagen auf, ebenso das wöchentlich neu herausgegebene Rastwort, ein Begriff, der im Jahr 2007 eigens für die Sihlcity-Kirche geprägt worden war.

Die Räume wurden vom Büro Vehovar & Jauslin Architektur gestaltet, das eigens dafür in Düsseldorf den Award Best Architects 2008 erhielt. Die Glasmalereien für den Andachtsraum wurden vom Luzerner Künstler Hans Erni geschaffen und im Atelier Simon Marq in Reims hergestellt. Beim Lesepult, dem Ambo, leuchtete eine grosse Osterkerze.

Empfang und Raum der Stille wurden im Ehrenamt betreut. Für Gespräche war während der Öffnungszeiten stets eine ausgebildete und erfahrene Seelsorgeperson anwesend.

Als Kirchenuhr konnte am 14. Mai 2009 die durch den Zürcher Designer Andreas Mossner neu gestaltete Uhr Partime eingeweiht werden. Es handelte sich damals um die erste fest angebrachte Uhr dieser Art. Sie hatte ihren Platz als Wandabschluss im Gemeinschaftsraum gefunden.

Die Sihlcity-Kirche wurde im Jahr 2012 in die Liste der kulturellen, religiösen und interreligiösen Lernorte aufgenommen. Dies erfolgte durch die Interreligiöse Arbeitsstelle INTR°A und die Überkonfessionelle Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht RPI-Virtuell in Deutschland.

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