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ⓘ Immanuel Friedrich Gregorius



                                     

ⓘ Immanuel Friedrich Gregorius

Immanuel Friedrich Gregorius wurde 1730 in Kamenz als Sohn des Johann Friedrich Gregorius geboren. Seine erste Ausbildung wird er von seinem Vater erhalten haben. Dann besuchte er das Gymnasium in Görlitz, wo er sich das Rüstzeug erwarb, eine Hochschule besuchen zu können. Genau wie sein Vater entschied er sich, an der Universität Wittenberg zu studieren, wo er sich am 18. Mai 1748 in die Matrikel der Hochschule eintrug. An jener Hochschule besuchte er die Vorlesungen bei Johann Heinrich Martinus in Dichtkunst, bei Martin Hassen in Ethik, bei Johann Wilhelm Hoffmann in Geschichte, bei Georg Wilhelm Kirchmaier in griechischer Sprache und Literatur, bei Karl Gottlob Sperbach in Philosophie, bei Ernst Christian Schröder in dialektischer Logik, bei Georg Friedrich Baermann, sowie Johann Friedrich Weidler in Mathematik und bei Johann Wilhelm von Berger in Rhetorik.

So gebildet, erwarb er bereits ein Jahr später am 30. April 1749 den akademischen Grad eines Magisters der Philosophie und beschäftigte sich dann mit theologischen Studien. 1751 ging er als Konrektor an das Gymnasium in Lauban. 1758 wurde er dort zweiter Diakon, 1767 erster Diakon, 1772 Archidiakon und Frühprediger und 1793 erster Pastor in Lauban. Gregorius hat sich neben seinem umfangreichen Werk als Autor, vor allem als geachteter Historiker etabliert. So hat er sich unter anderem mit der biographischen Erforschung von Joachim Samuel Weickmann, Petrus und Vincentus von Ravenna gewidmet. Zudem sind umfangreiche Fachaufsätze in verschiedenen Gelehrtenzeitschriften bekannt. Auch zu Christian Gottlieb Jöchers Allgemeinen Gelehrten–Lexikon hat er Beiträge abgefasst. Die Schriftstellerin Johanne Elisabeth Gregorius * 29. September 1765 in Lauban, † nach 1823 in Dresden ist seine Tochter.

                                     

1. Werkauswahl

  • Ton dem Nutzen und der Notwendigkeit der Schulkonferenzen in wohl bestellten Schulen. Lauban 1756
  • Geneal. hist. Nachricht von dem Henricischen Geschlechte in Budissin. Lauban 1753
  • Commentatio de b. Luthero, senioris eloqueutiae pro nostris sacrij instauratore. Wittenberg 1749
  • Leben des Hrn. Hofr. Haffens. In: Windheims Göttingischen philosophischen Bibliothek B. 3.
  • De Favorino Arelatensi Philosopho; Graeeae Romanaeque dictionis nitidissimo exemplari Comment. I et II. Lauban 1755
  • In Pythia societatis litterariae Laubanensis. Lauban 1754
  • Von den Verdiensten der Grossen um die Teutsche Sprache; an die königl. Teutsche Gesellschaft in Königsberg. Lauban 1751
  • Responsio subitanea ad Gerckenii corollarium de hist. Petri et Vincentii Ravennatum. Lauban 1773
  • Betrachtung von der Klugheit eines Predigers bey Beurtbeilung der ihm anvertrauten Heerde, über Ezech. 34, 17. Lauban 1752
  • Von dem prophetischen Geiste Joh. Friedrichs des Grossmüthigen, Kurfursten zu Sachsen. Lauban 1753
  • Einige Anmerkungen über verschiedene Stellen der heiligen Schrift. Lauban 1755
  • Sam. Werenfelsens Rede zur Vertheidigung der Schauspiele; aus dem Lateinifchen übersetzt mit Anmerkungen. Wittenberg 1750
  • Die Lehrer des Evangelischen Zions zu Rothenburg. Lauban 1753
  • Spicilegium ad historiam Petri Ravennatis. Lauban 1772
  • De curia sanctitatis templo, ad Cic. pro Milone c. 33. Lauban 1752
  • Etwas von Holzkirch. Lauban 1756
  • Oratio de optima, qua scholarum famae cousulitur, ratione. Lauban 1751
  • De eruditis, quos Reales vocant; ad ill. Societ. latin. Jenens. Lauban 1751
  • Der Herr im Feuer aus dem Felsen, ein Gott des Friedens, aus Buch der Richt. 6, 21. 23. 24; eine Predigt. Lauban 1755
  • De b. Mart. Lutheri martyrio incruento e Romani coetus monimentis, ad V. M. D. Weickhmann. Wittenberg 1750
  • De JCto Apolline schediasms. Lauban 1755
  • Von dem leichten Tode der Sterbenden, über des Plinius 20sten Brief im 2ten Buche. Lauban 1751
  • Fortgesetzte hist. geneal. Nachricht von dem Wirthischen Geschlechte in Löwenberg und Lauban. Lauban 1754
  • Von dem Salzfeuer Christi Marc. 9, 49. Lauban 1753
  • Geschichte Herrn Dokt. Joach. Sam. Weickhmanns. In: Strodtmanns Beytr. zur Histor. der Gelahrheit Th. 5. S. 128–151.
  • Trauerrede auf des Bürgerm. Freyberg in Dresden Frau Wittwe. Lauban 1768
  • Freudige Augen der Erlöseten des Herrn, wenn sich im Tode ihre Erlösung nahet; eine Standrede. Lauban 1764
  • De incredulitate, maximo solidioris doctrinae impedimento. Wittenberg 1750
  • Ehrengedächtniss seiner ersten Gattin. Lauban 1761
  • Nachricht von dem 5ten Stiftungstage der Laubanischen Gesellschaft. Lauban 1752
  • Oratio de cognitione sui e perpessione Christi; in einer Sammlung unter dem Titel: Grata in Christi perpeissoncm memoria. Wittenberg 1749
  • Fortsetzung der Nachrichten vom Waisenhause in Lauban. Lauban 1772–1794
  • Jesus nimmt auch die grössten Sünder an. Lauban 1767
  • Eine Brandpredigt. Lauban 1760
  • Exegetischer Versuch, die Schriftstellen 1 Mos. 48, 31 und Hebr. 2, 21 zu erklären. Lauban 1756
  • Die Wunder der donnernden Legion, von den Einwürfen der Gegner gerettet. Lauban 1751
  • Quis sit pastor lapis Israel Genes. 49, 24. Lauban 1764
  • Observationum in quosdam sacri codicis locos e iuris ritibus et antiquitate petitarum trias. Lauban 1765
  • De genuina veritatis notione. Lauban 1752
  • Historische Nachricht von dem Pfarrkirchthurme und den vor Zeiten und jetzt darauf befindlichen Glocken zu Lauban. Lauban 1775
  • De Jani cultu apud vereres Romanos. Lauban 1752
  • De agonalibus Jano sacris. Lauban 1754
  • Von den Feuergötzen der Samariter. Lauban 1754
  • Von dem überbliebt neu Saamen der Jüden, über Jesaia 1, 9. und Römer 9, 29. Lauban 1752
  • Eine doppelte Beschreibung von Aringbii Roma subterranea. In: der kritischen Bibliothek B. 3, S. 323 und in dem Hamburgischen Briefwechsel der Gelehrten 1751. St. 38 –S. 593
  • De credulitate, veri nominis philosopho valde indigna. Wittenberg 1750
  • De pace Augustana augusta. Lauban 1755
  • Ehrengedächtniss auf den Tod seines Vaters. 1761
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