Топ-100
Zurück

ⓘ Wu-Chung Hsiang



                                     

ⓘ Wu-Chung Hsiang

Wu-Chung Hsiang ist ein chinesisch-US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Topologie beschäftigt.

Hsiang studierte an der Nationalen Universität von Taiwan Bachelor-Abschluss 1957 und promovierte 1962 an der Princeton University bei Norman Steenrod Obstructions to sectioning fibre bundles. Ab 1962 war er Lecturer und ab 1963 Assistant Professor an der Yale University. 1965/66 war er am Institute for Advanced Study ebenso wie 1971/72 und 1979/80 und 1966 als Gastwissenschaftler an der University of Warwick. Ab 1968 war er Professor in Yale und ab 1972 Professor in Princeton, deren Mathematik-Fakultät er 1982 bis 1985 vorstand. Seit 2006 ist er dort Professor Emeritus. Er war unter anderem Gastprofessor an der Universität Amsterdam 1969, an der University of California, Berkeley 1976, an der Universität Bonn 1971, am MSRI und an der Stanford University 1980.

Hsiang leistete wichtige Beiträge zu vielen Bereichen der algebraischen und geometrischen Topologie und Differentialtopologie. Arbeiten von Hsiang, Julius Shaneson, C. T. C. Wall, Robion Kirby, Laurent Siebenmann und Andrew Casson führten in den 1960er Jahren zur Lösung des Ringproblems in der Topologie für mehr als vier Dimensionen. Das Problem ist zum Beispiel für die Frage der Triangulierung von Mannigfaltigkeiten wichtig.

Mit F. Thomas Farrell arbeitete er an einem Programm zum Beweis der Novikov- und Borel-Vermutungen mit Methoden der geometrischen Topologie und sie führten den Beweis für Spezialfälle z. B. gaben sie einen Beweis der ganzzahligen Novikov-Vermutung für geschlossene Riemannsche Mannigfaltigkeiten mit nicht positiver Schnittkrümmung.

1967 bis 1969 war er Sloan Research Fellow und 1975/76 Guggenheim Fellow. Seit 1980 ist er Mitglied der Academia Sinica. 1970 war er Invited Speaker auf dem ICM in Nizza Differentiable actions of compact connected Lie groups on R n {\displaystyle R^{n}} und hielt 1983 einen Plenarvortrag auf dem ICM in Warschau Geometric applications of algebraic K-theory. 1989 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 2005 gab es eine Konferenz zu seinem 70. Geburtstag an der Stanford University.

Er ist der Bruder des Mathematikers Wu-Yi Hsiang.

Zu seinen Doktoranden zählen F. Thomas Farrell, Lowell Edwin Jones, Ian Hambleton und Steven Weintraub.

Free and no ads
no need to download or install

Pino - logical board game which is based on tactics and strategy. In general this is a remix of chess, checkers and corners. The game develops imagination, concentration, teaches how to solve tasks, plan their own actions and of course to think logically. It does not matter how much pieces you have, the main thing is how they are placement!

online intellectual game →