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ⓘ Mukhya-Upanishaden



                                     

ⓘ Mukhya-Upanishaden

Die Mukhya-Upanishaden sind die zehn ältesten Upanishaden, die im Zeitraum 5. Jahrhundert v. Chr. bis 4. Jahrhundert entstanden und dann im 9. Jahrhundert vom indischen Gelehrten Shankara kommentiert wurden.

                                     

1. Beschreibung

Die Mukhya-Upanishaden, die den Muktika-Kanon aus 108 Upanishaden anführen, werden auch als Dashopanishaden zehn Upanishaden bezeichnet. Sie sind wahrscheinlich alle noch vor Christi Geburt entstanden. Sie werden von sämtlichen Hindus als Shruti Offenbarungsschriften akzeptiert.

In der folgenden Aufstellung sind sie zusammen mit der Abkürzung, dem zugehörigen Veda und einem Untertitel aufgeführt:

Anmerkung: Die Untertitel zu den einzelnen Upanishaden stammen vom Hindu-Schriftsteller Eknath Easwaran.

Nikhilananda 1963 rechnet als 11. Upanishad die Svetasvatara-Upanishad ŚvetUp zu den Mukhya-Upanishaden. Hume 1921 listete 13 Prinzipielle Upanishaden auf, darunter ebenfalls die Svetasvatara-Upanishad sowie die Kaushitaki-Upanishad und die Maitri-Upanishad. In seinem Beitrag Die hauptsächlichen Upanishaden 1953 liefert Sarvepalli Radhakrishnan den Text und die englische Übersetzung von insgesamt 18 Upanishaden. Darunter befinden sich die 13 bei Hume bereits angeführten Werke und zusätzlich die Subāla-, Jābāla-, Paiṅgala-, Kaivalya- und die Vajrasūcikā-Upanishad Muktika-Nummern 30, 13, 59, 12 und 36.

                                     

2. Datierung

Sprachwissenschaftlich sind die ältesten Mukhya-Upanishaden die Brihadaranyaka- und die Chandogya-Upanishad. Diese gehören beide zur Brahmana-Periode des vedischen Sanskrit und sind zeitlich noch vor dem indischen Grammatiker Panini 520 bis 460 v. Chr. angesiedelt d. h. vor dem 5. Jahrhundert v. Chr. Jüngere Upanishaden wie die Katha-Upanishad wurden zu Lebzeiten Paninis verfasst und gehören zur Sutra-Periode des spätvedischen Sanskrit. Die jüngsten Upanishaden sind bereits in frühem, klassischen Sanskrit geschrieben und sind in etwa zeitgleich zur Bhagavad Gita, die während der Maurya-Dynastie entstand 320 bis 180 v. Chr.

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