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ⓘ Roland Gretler



                                     

ⓘ Roland Gretler

Roland Gretler war ein Schweizer Fotograf und Sozialforscher. Er arbeitete zuerst für die Industrie und die Werbung und gründete Anfang der 1970er Jahre sein Panoptikum zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Er war ein anerkannter Fotohistoriker und 68er Agitator.

                                     

1. Leben

Kurz vor dem Abschluss an der Handelsschule in St. Gallen verliess Gretler diese, um am Schweizerischen Tropeninstitut in Basel zu arbeiten. Er erlangte ein Diplom als Pflanzer und absolvierte ein landwirtschaftliches Praktikum im Gutsbetrieb Maggi Kemptthal. Schon bald zog es ihn nach Zürich, wo er bei Johannes Meiner eine Lehre als Fotograf begann. Er wechselte zu René Groebli und arbeitete bei ihm als Volontär und angestellter Fotograf. Anschliessend war er Leiter des Fotoateliers der Werbeagenturen Walter Greminger und Rudolf Farner und eröffnete schliesslich sein eigenes Atelier für Werbe-, Industriefotografie und Sachaufnahmen. In der Zeit um 1968 wurde er politisch aktiv. Er war mit Niklaus Meienberg befreundet, mit dem er auch zusammenarbeitete.

Sein Interesse an der Sozialgeschichte bewog ihn, Anfang der 1970er Jahre eine Sammlung von visuellen Dokumenten zur Geschichte der Arbeiterbewegung aufzubauen, benannt GRETLERs PANOPTIKUM zur Sozialgeschichte. Es war ein in dieser Form einzigartiges Archiv zur Schweizer Arbeiterbewegung und befand sich im Kanzlei-Schulhaus im Zürcher Kreis 4. Nach Gretlers Tod wurde die Sammlung aufgelöst, alle rund 100000 Fotos und weitere Teile wurden vom Schweizerischen Sozialarchiv übernommen, Plakate gingen an die Sammlung der Zürcher Hochschule der Künste, weitere Objekte gingen an weitere Institutionen.

Gretler lebte zusammen mit seiner Frau Anne Gretler-Epprecht in Herisau., s. auch Todesanzeige in der NZZ vom 25. Januar 2018. Er war Vater zweier Kinder, nämlich von Roland Gretler-de Menezes 1963–2019 und von Sarah Barbara Gretler.

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